55-Jährigen aus Mainburg wegen Totschlag vor Gericht

12. Januar 2023 , 16:49 Uhr

Weil er seinen Schwager getötet haben soll, muss sich ein 55 Jahre alter Mann aus Mainburg im Landkreis Kelheim jetzt vor dem Landgericht Regensburg verantworten. Der Grund für die Tat soll ein jahrelanger Familienstreit sein. Laut Anklage kam es zu einem Streitgespräch zwischen dem 55-Jährigen und seinen beiden Schwagern. Der Angeklagte habe ein 30 cm langes Kampfmesser geholt und während des Gesprächs in einen Baum gestochen. Dann habe er das Messer plötzlich aus dem Baum gezogen und auf seinen 46-jährigen Schwager eingestochen. Der sei noch vor Ort verblutet. Der mutmaßliche Täter gab an, er glaubte sich verteidigen zu müssen, da die beiden Schwager für ihre Gewaltbereitschaft bekannt waren. Das Urteil wird am 26. Januar erwartet.

Gericht Kelheim Mainburg Prozess Regensburg Totschlag

Das könnte Dich auch interessieren

13.02.2025 1. Prozessauftakt: Todesfälle am Kelheimer Krankenhaus Ein Arzt des Kelheimer Krankenhauses muss sich wegen zwei Todesfällen vor Gericht verantworten. Der erste Prozess startet heute (13.02.). Verhandelt wird am Schwurgericht Regensburg. Es geht um den Tod eines 79-jährigen Patienten, dem der Angeklagte ohne medizinische Notwendigkeit Morphin verabreicht haben soll. Passiert im Sommer 2022. In ein paar Wochen beginnt dann vor demselben Gericht 14.01.2026 Angriff mit Maßkrug auf Betriebsfeier - Anklage wegen versuchten Mords Nach einer schweren Gewalttat bei einer Betriebsfeier in Arnstorf muss sich ein 35-Jähriger vor dem Landgericht Landshut verantworten. Der Mann soll im vergangenen Juli einen Kollegen mit einem Maßkrug angegriffen und mehrfach auf den Kopf geschlagen haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vor. Sie sagt: Es sei Zufall, dass 17.12.2025 Urteil zur Bluttat in Grafenau: 9 Jahre Freiheitsstrafe - Verteidigung will wohl in Revision gehen Im Prozess gegen eine 26-Jährige, die im Juni ihren damaligen Partner getötet haben soll, ist jetzt das Urteil gefallen: 9 Jahre Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Das Gericht wies damit die Argumentation der Verteidigung zurück, die Angeklagte habe in Notwehr gehandelt. Die Gewalttaten in der Vergangenheit habe es nicht gegeben. Das Gericht sieht aber auch, 02.12.2025 Vorwurf der Flucht und Geiselnahme - Angeklagte entschuldigen sich bei Pflegehelfer Vor dem Regensburger Landgericht war gestern Prozessauftakt gegen vier Männer, die aus dem Straubinger Bezirkskrankenhaus geflohen sind und dafür auch eine Geisel genommen haben sollen. Die Angeklagten haben die Tat ganz oder zumindest in Teilen eingeräumt und sich bei dem Pflegehelfer entschuldigt. Grund für die Tat soll die geplante Unterbringung in einer Justizvollzugsanstalt bei drei