Die Jugendämter in Niederbayern haben im vergangenen Jahr mehr als 2.500 mal geprüft, ob das Wohl eines Kindes gefährdet ist. In 482 Fällen bestätigte sich der Verdacht. Die meisten festgestellten Kindeswohlgefährdungen gab es laut Bayerischem Landesamt für Statistik in Stadt und Landkreis Passau, gefolgt von Stadt und Landkreis Landshut sowie dem Landkreis Kelheim. Bayernweit wurden 2025 mehr als 27.000 Gefährdungseinschätzungen abgeschlossen – rund 22 Prozent mehr als noch 2020. Insgesamt wurden im Freistaat 3.071 gerichtliche Maßnahmen wegen Kindeswohlgefährdung eingeleitet.