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Deggendorf | Aktuelles

20.07.2019 | 09:24 Uhr

Ankerzentrum: Angriff auf Security-Mitarbeiter war vorgetäuscht

Diese Anschuldigung war schlicht gelogen: Wie das Polizeipräsidium Niederbayern meldet, hat ein Security-Mitarbeiter im Ankerzentrum in Deggendorf den Angriff eines 20-jährigen Mannes aus Eritrea auf sich nur vorgetäuscht.

Foto: Polizei Bayern

Wie berichtet, hatte der Security-Mitarbeiter, ein 28-jähriger Iraker, behauptet, Anfang Juni von dem Bewohner des Ankerzentrums mit einer abgebrochenen Schnapsflasche angegriffen worden zu sein. Er hatte auch frische Verletzungen am Arm. Gegen den Ertreer wurde Haftbefehl erlassen, er saß seither in U-Haft. Die Ermittlungen der Polizei haben nun aber ein ganz anderes Bild ergeben. Demnach wurde der Sicherheitsdienstmitarbeiter von dem Eritreer beim Betreten der Unterkunft massiv beleidigt. Daraufhin schlug der Iraker mit einem Schlagstock auf seinen Kontrahenten ein und verletzte ihn leicht. Womöglich aus Angst vor Sanktionen erfand der Security-Mitarbeiter den Angriff mit der abgebrochenen Flasche und fügte sich selbst Verletzungen am Arm zu. Der Haftbefehl gegen den 20-jährigen Eritreer wurde sofort aufgehoben. Stattdessen wird nun gegen den 28-jährigen Sicherheitsdienstmitarbeiter weiter ermittelt.

Mareen Maier

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